BIOCULTURA BARCELONA 2011 24/03/2011

Besuchen Sie uns auf Biocultura (Barcelona)
Vom 13. bis 16. Mai 2011
Stand 170

Palau San Jordi. Passeig Olimpic 5 / 7
08038 Barcelona

Weitere Informationen www.biocultura.org

Überlegungen zur Zukunft der Bio-Branche in Spanien 26/02/2011

Branchendaten

Innerhalb der Lebensmittel- und Getränkebranche ruht ein weiterer Sektor, nämlich der des Konsums von biologischen Produkten, der im Jahr 2002 einen Anteil von 0,5 % des Gesamtkonsums in Spanien ausmachte. Derzeit ist diese Tendenz im Aufschwung und kann bereits mit 2,5 % beziffert werden, bzw. mit 300 Millionen Euro laut Darlegungen der Rechnungsdaten des spanischen Marktes.
Wenngleich wir derzeit in Bezug auf den Zuwachs auf den biologischen Märkten noch sehr weit von anderen europäischen Ländern entfernt sind, können wir bereits Einschätzungen und Prognosen für eine nicht mehr weit entfernte Zukunft aufstellen. Diese besagen, dass wir ein Schwellenmarkt mit ungeahnten Möglichkeiten für ein bedeutendes Wachstum des gesamten Kontingents sind und dass wir eine geschätzte Ziffer von 12 Milliarden Euro erreichen werden, also das Vierfache des aktuellen Werts.
Der europäische Markt erfuhr in den Jahren 2004 und 2005 ein Wachstum von 14 % und hat ein Volumen von derzeit 14 Milliarden Euro erreicht. In Europa sind Frankreich, Deutschland und Italien die stärksten Verbraucher von biologischen Produkten. Wenn Spanien also eine gute Verkaufsstrategie aufstellt, hat es eine gute Chance auf echtes Wachstum durch den Export in die am nächsten gelegenen europäischen Länder.

Entwicklung der Branche

In den ersten Jahren der biologischen Herstellung war aufgrund der neuen Anbaumethoden sehr viel Übergangsarbeit vonnöten. Und nicht nur das, es musste auch eine Anpassung an die von den neuen Überwachungsbehörden für Landwirtschaft und biologische Ernährung ergriffenen Maßnahmen stattfinden, um die Wettbewerbsfähigkeit mit den herkömmlichen Produkten zu erhalten.
Zweifelsohne bedeutete der Sprung von der traditionellen zur biologischen Landwirtschaft für die Landwirtschaftsunternehmen eine große Umstellung und große Anstrengungen. Oftmals ging man dieses Abenteuer mit großer Unsicherheit hinsichtlich der realen Nachfrage dieser Produkte an. Die Erzeuger ihrerseits hatten Schwierigkeiten, Lieferanten für die notwendigen Rohstoffe zu finden, die die Auflagen für Bioprodukte erfüllten.
Heutzutage kann man behaupten, dass diese Art von biologischem Anbau definitiv einen festen Platz im spanischen Landwirtschaftssektor hat. Dies wird durch die Gesamtanzahl der durch biologischen Anbau bewirtschafteten Hektare bestätigt, die von 4000 Hektar im Jahr 1991 auf fast eine Million Hektar im Jahr 2006 gestiegen ist.

Die Zukunft

Zweifelsohne bedeutete der Sprung von der traditionellen zur biologischen Landwirtschaft für die Landwirtschaftsunternehmen eine große Umstellung und große Anstrengungen. Oftmals ging man dieses Abenteuer mit großer Unsicherheit hinsichtlich der realen Nachfrage dieser Produkte an. Die Erzeuger ihrerseits hatten Schwierigkeiten, Lieferanten für die notwendigen Rohstoffe zu finden, die die Auflagen für Bioprodukte erfüllten.
Heutzutage kann man behaupten, dass diese Art von biologischem Anbau definitiv einen festen Platz im spanischen Landwirtschaftssektor hat. Dies wird durch die Gesamtanzahl der durch biologischen Anbau bewirtschafteten Hektare bestätigt, die von 4000 Hektar im Jahr 1991 auf fast eine Million Hektar im Jahr 2006 gestiegen ist.
Das größte Problem, dem sich Bioprodukte gegenübersehen, ist das Unwissen, das zuweilen über diese Produkte herrscht, die noch immer mit Diätprodukten verwechselt werden. Dank der Aktionen, die derzeit im Gange sind, verschwindet diese Barriere nach und nach. Ein Beispiel ist die “mehrjährige Kampagne zu Promotion-Aktionen und Informationen über die biologische Landwirtschaft in Spanien“, die vom MAPA im Jahr 2006 vorgelegt wurde, um den Verbrauch von Bioprodukten zu stimulieren. Dadurch wird die Präsenz von Bioprodukten in Supermärkten immer größer.
Vor einigen Jahren richteten sich diese Produkte an ein spezifisches Segment der Gesellschaft, nämlich die „Umweltschützer“, die diese Produkte in Spezialgeschäften für „naturheilkundliche Ernährung“ zusammen mit Diät- und Heilpflanzenprodukten fanden. Auf diese Weise verbreitete sich das Wissen über Bioprodukte jahrelang innerhalb des „Diät“- oder Umweltschützersegments aus, das sein Wissen über diese Produkte nach und nach erweiterte.
Später dann begann man, in Supermärkten spezielle Abteilungen für Bioartikel einzuführen, das heißt, Gänge mit Regalen, die nur diese Produkte enthielten, die entsprechend etikettiert waren.
Nach dieser kurzen Analyse der Bioprodukte kann ohne weiteres behauptet werden, dass der Nutzen dieser Artikel in einigen Jahren zunehmen wird und sie andererseits nicht mehr nur eine bestimmte Produktlinie des Supermarkts darstellen werden, sondern in allen Produktlinien vertreten sein werden und sich mit den restlichen Nahrungsmitteln vermischen, sodass sie als „normal“ angesehen werden.

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